Leben und Arbeiten in der französischen Schweiz
Frankophile Auswanderer können Ihre Koffer für die verschiedensten Länder packen. Als besonders attraktive Region gilt die französische Schweiz. Offiziell Romandie genannt, ist diese Region in einem der reichsten Staaten weltweit angesiedelt. Neben der geringen Arbeitslosenquote und einem hohen Lebensstandard, kann die Schweiz auch landschaftlich punkten. Bevor der Computer runter gefahren ist, können Sie schon Bergluft schnuppern.
Die französische Schweiz
Die Bevölkerung setzte sich aus vier verschiedenen Sprachgruppen zusammen, die sich durch eine kulturelle Vielfalt auszeichnet. Die französische Schweiz grenzt sich von der übrigen Bevölkerung tendenziell ab, fühlt sich aber trotzdem der Schweiz verbunden. Wer in der französischen Schweiz leben und arbeiten möchte, wird mit rudimentärem Schulfranzösisch nicht weit kommen. Wer es nur schafft, einen Café auf Französisch zu bestellen, sollte die französische Schweiz von der Liste streichen. Stellenangebote, bzw. “offre d’emploi” suchen, eine Wohnung finden, am sozialen Leben teilnehmen, wird nur gelingen, wenn Sie die Landessprache beherrschen.
Aufenthaltsbewilligung in der Schweiz
Deutsche Staatsangehörige genießen in der Schweiz eine Personenfreizügigkeit, die es erlaubt, mit einem gültigen Personalausweis einzureisen. Dies beinhaltet jedoch noch keine Aufenthaltsbewilligung. Nach drei Monaten ohne Job erlischt das Recht, in der Schweiz dauerhaft zu leben. Dieses Recht ist nur Menschen vorbehalten, die einen Job nachweisen können. Selbstständige müssen Ihr Einkommen offenlegen, bzw. Arbeitnehmer einen Arbeitsvertrag vorweisen.
Wichtige Dokumente
Neben dem gültigen Pass und einem Einkommensnachweis benötigen Sie noch weitere Dokumente. Dazu gehören Ihre Geburtsurkunde, ein Nachweis einer Krankenversicherung sowie ein aktuelles Passbild. Nach Ihrer Einreise in die Schweiz, sollte Ihr erster Gang zur entsprechenden Wohngemeinde sein. Dort müssen Sie sich innerhalb von einer Woche melden und Ihren Pass und Geburtsurkunde mitbringen.
Arbeiten in der französischen Schweiz
Als eine der beliebtesten Städte im französisch sprachigen Gebiet, gilt Genf. Die zweitgrößte Stadt der Schweiz ist Sitz vieler internationaler Organisationen und Konzerne. Stellenangebote, bzw. offre d’emploi, finden Bewerber unter anderem im Bereich Finanzen, Tourismus, Medizin, Maschinenbau und im IT-Gewerbe. Bewerber können ebenfalls die Unterstützung durch das Arbeitsamt in Anspruch nehmen und sich bei der Suche nach einem Job helfen lassen. Ansonsten sind Initiativbewerbungen in der Schweiz durchaus üblich, bzw. die Suche über Stellenangebote in Zeitungen oder mehrsprachige Online-Jobbörsen wie Monster. Ebenfalls üblich ist die Nennung von Referenzen in der Bewerbung. Wer bisher nur wenig Arbeitserfahrung hat, kann auch die vielen Jobbörsen in der Schweiz nutzen, bei denen sich Bewerber direkt vorstellen können.
Hat man dann einen Job in der Schweit gefunden, so geht es dann meist darum eine für sich und seine Familie passende Immobilie zu finden. Entweder man sucht im Internet nach geeignetet Immobilien oder man beauftrag einen ortsansässigen Makler, welcher dann nach Absprache eine freie Immobilie sucht.

